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Digitalkameras

Digitalkameras speichern das Bild mit Hilfe eines Bildsensors auf einer Speicherkarte, anstatt eines Filmes, wie es bei herkömlichen analogen Kameras der Fall ist. Digitalkameras unterscheidet man hauptsächlich in Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras. Für eine Kaufentscheidung sind wichtige Kriterien wie Größe, Gewicht, Auflösung, Speicherkarten, Brennweitenbereich und Stromversorgung von Bedeutung.

 

 

 

Welche Kamera ist die beste oder zumindest empfehlenswert? Welchen Zoom braucht man? Wie groß und schwer sollte eine Kamera sein? Welche Auflösung braucht man mindestens? Passen alle Speicherkarten? Welche Akkus benötigt man? Fragen, die nicht so einfach zu klären sind. Einige Tipps zu Digitalkameras möchte ich hier geben.

Digitalkamera als Kompaktkamera Digitalkamera als Spiegelreflexkamera

 

 

Auflösung von Digitalkameras

Die Auflösung einer Digitalkamera gibt an, wieviele Details der Sensor aufnehmen kann. Diese Details werden in Bildpunkten bzw. Pixel angegeben. Umso größer die Anzahl der Pixel ist, desto größer kann ein Bild gedruckt werden. Das heißt aber nicht, dass mit steigender Zahl der Pixel auch die Bildqualität besser wird.

Der Bildsensor muß die Pixel aufnehmen. Umso kleiner der Bildsensor ist, umso mehr Pixel müssen auf dieser kleinen Fläche untergebracht werden. Das heißt im Klartext:

- Hohe Auflösung (viele Pixel) und kleiner Bildsensor entspricht einer schlechten Bildqualität.
- Geringe Auflösung (wenige Pixel) und großer Bildsensor entspricht einer guten Bildqualität.

Deshalb machen Digitalkameras, die vor einigen Jahren mit 3 Megapixel hergestellt wurden, qualitativ bessere Bilder als heutige. Der Grund hierfür ist, dass die Hersteller eine höhere Auflösung anbieten, aber den Bildsensor nicht vergrößern, was die Größe der Digitalkamera beeinflussen würde. Natürlich spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle.

Heutzutage werden Digitalkameras von bis zu 10 Megapixel und mehr angeboten. Für digitale Spiegelreflexkameras ist diese Auflösung empfehlenswert, für digitale Kompaktkameras unnötig.

Mein Tipp:
Lass dich nicht von einer hohen Auflösung der Digitalkameras täuschen, wenige Pixel reichen auch.

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Dateiformate von Digitalkameras

Heutzutage hat sich das Format Jpg durchgesetzt. Das Jpg-Format bietet eine gute Bildqualität bei geringer Speicherkapazität. Wenn man als Beispiel eine 10 Megapixel-Digitalkamera annimmt, würde die Größe eines Bildes von dieser Kamera 10 Megapixel groß sein. Da die Datenmengen enorm sein würden, wird das Bild von der Kamera komprimiert und auf den Datenträger, die Speicherkarte, gesichert. Diese Komprimierung ist aber immer eine Verschlechterung der Bildqualität.

Spiegelreflexkameras bieten ein Dateiformat an, welches verlustfrei ist. Dieses Dateiformat ist das Rohdatenformat, auch RAW genannt. Es gibt kein allgemeingültiges Rohdatenformat, sondern die Hersteller bieten ihr eigenes Rohdatenformat an. Der Nachteil dieses Dateiformates ist, das die Bilder eine riesige Größe auf der Speicherkarte der Digitalkamera bzw. auf der Festplatte des Computers haben. Ein weiterer Nachteil ist, dass für dieses Dateiformat ein gesondertes Computerprogramm benutzt werden muß, um diese Bilder anzuschauen bzw. weiterzubearbeiten. Der Vorteil liegt darin, dass es keine Bildverarbeitung seitens der Digitalkamera und auch keine Komprimierung stattfindet und der Fotograf das Originalbild nach seinen Vorstellungen bearbeiten kann.

Als Videoformat wird häufig das QuickTime-Movie-Format angeboten. Dieses Dateiformat ist als Video bestens geeignet, weil es die Videos bei guter Qualität sehr gut komprimiert.

Mein Tipp:
Fotografen, die professionelle Bilder mit Digitalkameras machen wollen, sollten nur im Rohdatenformat fotografieren.

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Stromversorgung einer Digitalkamera

Viele Digitalkameras können mit herkömmlichen Batterien betrieben werden. Leider gibt es auch sogenannte Stromfresser unter den Digitalkameras, auf die man achten sollte. Besonders ein großes Display braucht sehr viel Strom und da sind manche Batterien bzw. Akkus als Stromversorger schnell an ihren Grenzen.

Wenn eine Digitalkamera nur hin und wieder mal benutzt wird, dann sind Batterien eine bessere Lösung, weil diese sich nicht so schnell entladen. Der Nachteil wäre die Unaufladbarkeit. Akkus hingegen können immer wieder aufgeladen werden und sind für die Anwender besonders gut, die ständig mit ihrer Digitalkamera fotografieren.

Viele Kameras, besonders Spiegelreflexkameras sind heutzutage mit eigenen Akkus ausgestattet. Es ist darauf zu achten, dass der Akku schon eine gute Ladung speichern kann, nicht dass nach 20 Bildern der Akku schon wieder leer ist.

Mein Tipp:
Der Urlaubsknipser sollte als Stromversorgung der Digitalkamera Batterien und der professionelle Fotograf Akkus verwenden.

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Zoom und Brennweite von Digitalkameras

Der Zoom bedeutet nichts anderes als eine Änderung des Brennweitenbereiches. Kompaktkameras können bis zu einem 12fach Zoom besitzen. Es ist dabei zwischen optischen Zoom und digitalen Zoom zu entscheiden.

Der digtale Zoom einer Digitalkamera ist völlig uninteressant, weil es einfach nur eine Vergrößerung des Bildes auf dem Display bedeutet, somit ändert sich die Qualität des Bildes sehr ins negative. Der optische Zoom hat größere Bedeutung, weil es eine Änderung der Linsenanordnung bei gleichbleibender Qualität ist.

Digitalkameras mit großen Zoomfaktor sind zwar beliebt, aber bei wenn zum Beispiel ein 12fach Zoom einer Brennweite von etwa 300mm entspricht, kann das Bild sehr schnell verwackelt aussehen. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass die Verschlusszeit kürzer als die Brennweite ist, in dem Beispiel weniger als 1/300 Sekunde oder die Digitalkamera wird auf einem Stativ befestigt.

Spiegelreflexkameras benutzen Objektive, die ausgetauscht werden können. Je nach Objektiv ist der Zoombereich bzw. Brennweite unterschiedlich. Diese Objektive sind qualitativ hochwertiger und erzeugen demzufolge auch detailreichere Bilder.

Mein Tipp:
Digitalkameras mit 3fach optischen Zoom sind einfacher zu handhaben und völlig ausreichend. Bei Spiegelreflexkameras kommen nur Objektive mit vorgegebener Brennweite zum Einsatz.

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Vorteile und Nachteile der Digitalkameras

Der große Vorteil der Digitalkameras liegt in den geringen Folgekosten. Man kann fotografieren so viel man möchte und die Abspeicherung der Bilder auf Festplatten kostet nichts. Eine Ausbelichtung der Bilder bei Digitalkameras ist auch möglich. Ein weiterer Vorteil digitaler Kameras ist das Display in der Kamera, sodass man die Bilder sofort anschauen kann.

Der Nachteil der Digitalkameras ist der relativ hohe Anschaffungspreis gegenüber analogen Kameras. Ein weiterer Nachteil der digitalen Technik ist der geringere Tonwertumfang zur analogen Technik.

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Kaufberatung, Vergleich und Test von Digitalkameras

Da es auf dem heutigen Markt unzählige Mengen an Digitalkameras gibt, sollte man sich eine Digitalkamera ausleihen oder Testberichte lesen und die digitalen Kameras untereinander vergleichen, bevor man sich zum Kauf entscheidet. Es gibt sehr starke qualitative und preisliche Unterschiede an Digitalkameras.

Meine Erfahrungen zeigen, dass die Digitalkameras von Canon einen sehr guten Preis-Leistungs-Index besitzen und kann sie jedem empfehlen.

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Preiswerte Digitalkameras - Kompaktkameras

Kompaktkameras sind klein, leicht und handlich zudem auch noch billig. Für den Normalverbraucher sind sie ausreichend, aber auch da gibt es große qualitative Unterschiede.
Digitale Kompaktkameras sind eine preiswerte Lösung

Digitalkameras mit kompakter Bauform

Professionelle Digitalkameras - Spiegelreflexkameras

Spiegelreflexkameras sind in ihrer Bauform größer, leisten dafür auch jede Menge mehr. Mit diesen Digitalkameras fotografiert man nicht einfacher, aber das Ergebnis ist bedeutend besser.
Digitale Spiegelreflexkameras besitzen bessere Qualität

Digitalkameras für höhere Ansprüche

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